Chapora - Goa english deutsch

   eine kleine Ortschaft in Goa/ Indien, mein bevorzugter Aufenthaltsort um Fruchtsäfte zu konsumieren und eine echte Mischung aus indischer Kultur und Freakabsteige ! In der Saison (Dez-Feb) ist der Ort recht überlaufen, alle Arten von Freaks und Traveller findet man dann auf unzähligen Motorrädern und kleineren Bikes, zu Beginn und Ende der Saison verläuft sich alles etwas, und in der Monsoonzeit ist gar niemend da. Die nächsten Strände (Karte der Strände Goas im Norden) sind Vagator beach, little Vagator (einst Tel Aviv und Spagetthi beach genannt) und Anjuna beach (3km), nach Norden über die neue Autobrücke Morjim und Asvem beach, die nächste Bahnstation ist Thivim landeinwärts und die nächste grössere Stadt mit grossem Markt ist Mapusa (Mapsa genannt, 9km entfernt) im Norden Goas.
    Am Hügel bei Chapora steht das Fort Chapora, errichtet 1717, die Mauern als Überreste aus der Kolonialzeit, von den Portugiesen gebaut, von hier hat man eine tolle Aussicht nach Norden über die Bucht und nach Süden. Am Hügel ums Fort tummeln sich auch Pfaue, Milane in der Luft, Pirole und in der Regenzeit auch Nashornvögel, in der Bucht von Chapora kann man Eisvögel, kleine Reiher, Möwen, Watvögel und manchmal sogar den Fischadler beobachten.
    Chapora hat auch einen kleinen Fischerhafen, schön anzusehen, bei Ebbe liegen grosse Teile der Bucht trocken und zu gewissen Zeiten sammeln die Einheimischen dann Muscheln zum Verzehr in der Bucht, die einheimischen Fischer bewegen sich dort in massiven Holzkanus (Galerie).
    Der Ort ist eine Mischung aus portugiesischen und hinduistischen Elementen, mancher Hindutempel wird derzeit (2010) renoviert, und an zentraler Stelle im Ort befindet sich ein grosser Baum mit Sitzfläche herum, auf der man sich die Schuhe/ Sandaletten ausziehen muss, hier spielen die Locals nachmittags Karten und hängen Freaks, Russen, Israelis, Althippies und viele andere ab. Im Ortszentrum befinden sich auch viele Guest Häuser und Restaurants, die meist abends frequentiert werden, Chapora karte.


Spezielle Plätzchen
aus meinem Reisetagebuch
Goa Einbaum
Kanugeschichten

Strände Goas

Anjuna beach
Baga beach
Calangute beach
Candolim beach
- very crowded during season, very touristic, busy, full program
Arambol beach
Palolem beach
Vagator beach
little Vagator beach
Morjim beach
- crowded during season, got touristic over the years but you can find some quiet spots the more you walk
Agonda beach
- still not too busy, quiet and some accomodation
Asvem beach

- quiet and lonely beaches, little accomodation
kept secret
- lonely beaches without any accomodation

Parvati valley english deutsch

    Das Parvati valley verläuft von Westen nach Osten und ist ein Seitental vom Kullu Tal, liegt im Staat Himachal Pradesh, viele machen einen Abstecher hierher am Weg nach Manali über Kullu.
    Der Eingang zum PV (Parvati valley) befindet sich auf der Höhe von Bhuntar, wenige Kilometer südlich von Kullu. Bhuntar ist eine grosse Ortschaft mit kleinem Bazar, hat sogar einen Flughafen. Von hier gehts meist mit dem Bus oder Jeep hinein ins berühmte PV, die erste wichtige Ortschaft ist Jari, hier gibt es einige Guest Häuser, einen Liquer shop, Chai shop und einfache Restaurants. Einst machte ich hier Station mit meinem Mountain bike, von Jari gehts in ein enges Seitental Richtung Malana pic, diese Ortschaft ist bekannt für sein feines Charas (Malana Cream), auch für sein demokratisches System und man sagt auch von Malana, dass seine Einwohner von Alexander dem Grossen abstammen, die Menschen sprechen eine eigene, den anderen ortsüblichen Dialekten fremde Sprache und sehen auch anders aus. Die Häuser sind eine Mischung aus Holz und Steinhaus, die Mauern bestehen wechselnd schichtweise aus Holzträgern und Schichten von Steinen, haben Holzbalkone und oft aussen Stiegen, machmal auch einfache Holzleitern die in den ersten Stock führen. In den letzten Jahren wurden die meisten Häuer mit Blech gedeckt, anstatt wie einst mit Steinplatten, doch die grossen Einkommen durch den Charasverkauf haben einige Investitionen ermöglicht. Heute geht eine Schotterstrasse das Tal hinein, bis zum Kraftwerk (Malana hydro power project), von dort gehts dann steil zu fuss bergauf, etwa 2 Stunden bis in den Ort. Die Gegend eignet sich gut zum Trekken (Chanderkhani Pass Richtung Nagar) und überall in der Umgebung von Malana befinden sich die Hanffelder aus denen Charas (Malana Cream, Dope) gewonnen wird. Für manche eine Idylle doch auch landschaftlich sehr reizvoll, im Ort selber ist es Fremden, Trekkern und Touristen nicht gestattet die Häuser zu berühren, auch nicht die Bewohner der Ortschaft, und wenn man sich auf den neuerdings betonierten Wegen entgegen kommt springen die Kinder oft panikartig zur Seite was dem Ort ein wenig seinen Zauber und Atmosphere raubt. Man fühlt sich doch irgendwie komisch, ja fast als Fremdkörper, auch fotografieren ist nicht gestattet, und wenn man dabei erwischt wird, ist in vielen Fällen eine saftige Strafzahlung fällig, also aufpassen. (offsite Malana infos)
    Von Jari gehts weiter nach Kasol, eine Ortschaft die sich in den letzten 15 Jahren vom veschlafenen Dorf rasant zur Hippie, Freak und Travellerabsteige entwickelt hat, auch trifft man hier viele Israelis. Mittlerweile gibt es Cybercaffees, viele Restaurants und unzählige Guesthäuser, man kann auch ganze Häuser mieten wie es gerne Gruppen von Israelis tun.
    Wenige Kilometer nach Kasol befindet sich Manikaran, ein Ort an heissen Quellen gelegen und für Hindus ein Pilgerort mit Tempeln und vielen kleinen Shops in den engen Gassen zwischen Fluss und Berghang. Hier befindet sich auch ein grosses Badehaus mit warmen Wasserbecken die durch die heissen Quellen gespeist werden, Eintritt war zu meiner Zeit frei, könnte sich geändert haben. Bis hierher war die Strasse einst asphaltiert, und die weitere Strecke eine Schotterpiste, was sich aber geändert hat, mittlerweile ist die gesamte Strecke bis ans Ende der Strasse auf Höhe von Pulga grösstenteils asphaltiert. Pulga liegt auf der anderen Talseite, nicht weit zu Fuss. Der Ort ist klein und wird über einen Eisenkorb am Drahtseil und Träger mit Lebensmitteln und Material versorgt. Hier treffen sich Aussteiger, Rucksacktouristen und Freaks.
    Man kann in den Feldern herum im Frühling (April) sogar den Wiedehopf und manchmal kleine Papageien beim Durchzug beobachten. Auf der Höhe von Kalga, der nächsten Ansiedlung talaufwärts ist seit jahren ein Staudammprojekt in Arbeit, wird wohl nie fertig werden. Ich bleibe meistens in Kalga, welches sich knapp über der Baustelle auf einem kleinen Plateau befindet.
    Von hier kann man Richtung Kheerganga, auch an heissen Quellen gelegen, aufbrechen, etwa eine Tagesetappe zu fuss von Pulga entfernt. In Kheerganga können Frauen und Männer in getrennten kleinen Pools im heissen Wasser baden, was nach langer Wanderung wirklich ein Genuss ist, die kleinen Restaurants, zum Teil in Plastikplanen, sind jedoch nicht jedermanns Sache. Ich fand den Platz angesichts der Naturschönheit, Bergszenerie und einiger interessanter Pflanzenstandorte (Cobra plant u ein Rhabarberartiger) in der Umgebung sehr faszinierend.
    Die Inder bringen alles Material selbst oder mit Mulis hierher, manchmal schiessen Stämme frisch gefällter Bäume die Felsen hinunter und alles mutet urig bis vielschichtig plastikmodern und kreativ an (Öfen), eine typisch indische Szene.
    Von Kheergange gehts weiter ins Tal hinauf Richtung Pin Parvati pass (Kulu Khango) und von dort weiter übers Pin valley nach Spiti, wofür man ab Pulga/ Kalga mindestens 1 Woche rechnen sollte.
    Ich bin damals in einer Halbtagesetappe von Kalga nach Kheerganga, man sollte jedoch mehr Zeit rechnen, auf jeden Fall mit einem Guide gehen, Bachquerungen sind etwas rutschig und eng und der Weg verläuft sich manchmal. In der Region leben auch Schneeleopard, Ibex (Steinbock) und 2012 konnte ich auf Höhge Kalga Languren beobachten.

PV Karte   PV Galerie   -   India 2013/14

Trekken am Trishul

only in german for now, much to translate a nice map of the Trekk

2006 bin ich am Fusse des Trishul (7120m) im indischen Himalaya getrekkt. Am weg dorthin hielt ich mich in Chaukori, einer kleinen Hillstation mit toller Aussicht auf die Nanda Devi range (7820m), auf. Von dort weiter im Jeeptaxi über Bageshwar nach Loharket (ca 4 Autostunden), ebenso eine winzige Ortschaft am Fusse des Trishul oberhalb des Saryu Flusses.
Hier startete ich meinen Trekk, die erste Etappe ging nach Dhakuri über einen bewaldeten Sattel, am Morgen nachdem ich von Loharket gestartet war und mich in Serpentinen den Weg hochgearbeitet hatte, konnte ich nicht weit vom Weg einige Geier beobachten die auf die ersten Aufwinde warteten. Hin und wieder kam ich an anderen Trekkern vorbei und der Weg war noch gut zu erkennen und gekennzeichnet.
    Dhakuri (2680m) ist eine Art kleine Ansammlung von Berghütten und Jausenstationen auf einer Almwiese, ich schlief im Berghostel als einziger und mit offener Feuerstelle, genoss noch die Stunden nach dem ersten Aufstieg wie auch die Nacht im grossen Schlaflager. Von Dhakuri trekken die meisten zum Pindari Gletscher, ich dachte ich könnte den Trishul südlich bis Joshimat umwandern.

Die nächsten Nächte verbrachte ich in Sorang und Semdagarh, alles winzige Bergdörfer fast ohne jegliche Infrastruktur, die Häuser aus Steinen gemauert, weiss gestrichen mit farbigen Türrahmen, Holzbalkonen und Türen, die Kinder zum Teil wild und neugierig. In einem Dorf traf ich auf eine Art Ältestenrat und ich wurde sofort in die Mitte genommen, es wurde mir Tee angeboten und später zeigten sie mir das einfache Guest Haus des Ortes, ich orderte noch ein Essen und verbrachte dort die Nacht. Andere Orte waren nicht so einladend, ich erschöpft und die Kinder wild, zum teil regnete es, einmal kochte ich mir bei Regen in einem winzigen Tempel mit Feuerstelle ein Hühnersüppchen, und einmal schlief ich auch unter einem Felsüberhang, nicht weit von der Brücke über den Kali Ganga als es abends nach anstrengendem Trekk zu regenen begann.

Der Pfad wurde immer wilder, vor dem höchsten Anstieg traf ich morgens einen Träger bei seinem Haus mit Familie, wir teilten uns das morgendliche Frühstück und nachdem sich der Träger angeboten hatte, beschloss ich bis zum Rücken über der Waldgrenze meinen Rucksack, in dem ich auch meinen Laptop mit hatte, quite crazy, von dem netten Kerl tragen zu lassen. Am Pass (Dhunidhar) gab ich ihm die vereinbarte Summe, er wollte mein Gepäck noch weiter tragen doch ich war guten Mutes und bergab trug ich wieder selbst. Dieser Tag war noch sehr lange, und fast bereute ich es alleine weiter gegangen zu sein, noch eine ganze Zeit schlängelte sich der Pass die steilen Bergwiesen entlang und schliesslich war ich mir nicht mehr ganz sicher ob ich noch richtig lag, obgleich der Weg gut zu erkennen war.

Erschöpft wollte ich bei verlassenen Ställen auf der Alm halten und schon ein Feuer anmachen, doch es packte mich und bis zum Abend marschierte ich ins nächste Dorf hinab. Der Weg wurde wieder breiter und am Dorfeingang begleiteten mich 2 Jungs zum Dorfplatz wo einige Männer sehr laut diskutierten. Ich konnte hier in der alten Schule übernachten und am nächsten Tag beschloss ich den Trekk angesichts der Risiken sich zu verlaufen abzubrechen. Die letzte Etappe den Kali Ganga entlang nach Süden, weg vom Hauptmassiv, war die längste etwa 25km. Am Vormittag traf ich noch 3 Lehrer die hierher, in die Bergwildnis zum Unterricht entsandt wurden, und mich zum Essen in ihr einfaches Haus einluden. Ich spulte die Kilometer bis zum Abend ab, begegnete immer wieder Gruppen von Mulis mit Gepäck und selten auch kleinen Gruppen von Trekkern, die von Dewal herauf kamen.

Am späten Nachmittag erreichte ich Dewal, schon etwas knieweich, doch dann gings mit dem Jeeptaxi den Pindar river entlang, der gerade irres Hochwasser führte, nach Karanprayag. In einer Pause besorgte ich mir bei einer Apotheke gleich Elektrolyte und Vitamintubs. Schliesslich erreichten wir Karanprayag wo ich die Nacht verbrachte.
Nächsten Tags gings dann mit dem Jeeptaxi nach Rishikesh wo ich für 100 Rupien ein tolles Zimmer mit Terrasse und Marmorboden mit Blick auf den Ganges fand.
(july 2006)

Karte vom Trekk   Trishul galerie   Trishul galerie  

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