Indien     Reisetagebuch    Reisegalerien

In Indien war ich oft, gesamt etwa 6 Jahre mit Pausen, 2012 auch 6 wochen mit Muttern. Viel Spass beim Schmökern in meinen Berichten vom Subkontinent. Winter 2009/10, 1999/00 mitn Mountain-bike und der Trekk am Mt.Trishul 2006, eine Linksammlung dazu.

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Indien 2013 - 2015

Aktueller Weise on road, auf Patrollie, Trekking, bereits Himachal-Pradesh, Rishikesh, Kumaon, Goa, Maharashtra, Nepal (Galerie ueber diese Seite) bereist und noch vielmehr in Aussicht ! Muttern war auch etwa 5 Wochen mit von der Partie, nicht immer unproblematisch und manchmal sehr emotional wenn es sie am Huegel zum Sunset ueberkommt oder wir die Geologie und Natur um uns geniessen und erkunden ... mehr hier in english, hab nicht d Geist alles zu übersetzen.

Indien mit Mutter feb-april 2012

2012 verbrachte ich mehr als 2 Monate in Indien, von Februar bis Mitte April, die ersten Wochen in Goa wo ich meine Freundin kennen lernte fantastisch, nach einigen Wochen kam meine Mutter nach Mumbai, wo ich sie am Flughafen abhohlte, wir verbrachten einige Tage in Goa von wo wir aus weiter nach Hampi reisten, im Bus von Mapsa, nach einigen Tagen in Hampi ging es weiter nach Varanasi mit dem Zug - 2000km !! Dort verbrachten wir etwa eine Woche um anschliessend nach Haridwar weiter zu reisen, wo wir den Morgen an den Ghats blieben, von dort gings weiter im Bus nach Rishikesh wo wir im Ganges badeten und den Grossen Nashornvogel beobachten konnten, nach einigen Tagen reisten wir mit dem Bus ins Parvati Tal (Kasol, Manikaran, Kalga,....), weiter nach Manali und nach 5 Wochen gemeinsamer Reise flogen wir von Delhi Heim. Vor der Abreise am letzten Tag trafen wir noch zufällig A. Roy in der Jama Masjid und beim Frühstücken Katherina (mother Wangmo, die ich vor Jahren in Spiti traf und sie mich damals mit Lama Tashi bekannt machte...), wir waren angetan.
Karte der Reise

Meine Reise in Indien, Winter 2009/2010

Reiseroute: Delhi - Pushkar - Om Beach - Hampi - Goa - Mumbai

    Anfang Dezember kam ich per Flieger in Delhi an, stieg dort im bekannten Main Bazar ab, der auch Pahar Ganj (Karte) heisst, man findet dort was man braucht, zahllose Geschäfte, Hotels, Guest haeuser, Restaurants and Lebensmittelgeschäfte. Für Neulinge kann es am Anfang wegen des Drecks und der Kühe auf den Strassen in Pahar Ganj etwas schockierend sein, doch bei den meisten ist der Bazar beliebt und bekannt, man trifft auf Hippies, Traveller und Freaks. Ich bleibe meistens nur einige wenige Tage zwecks Akklimatisierung. Während des Winters (Trockenzeit in Indien) ist das Klima moderat am Tage und es wird in den Nächten doch recht frisch, es kann sogar im Januar manchmal in den Nächten frieren.
    Nicht weit von Pahar Ganj findet man die grosse Moschee- Jama Masjid, die einen Besuch wert ist, waehrend der Gebetszeiten wird sie fuer Touristen geschlossen, so war es zumindest vor 10 Jahren, doch vielleicht hat sich das geändert. Auch einen Besuch wert ist das Areal ums Parlament, das Gate of India und die Parade road mit den Parks dort. Weiters interessant ist der Counnaught place, ein riesiger Kreisverkehr der um einige Blocks reicht, mit einem Gruenbereich in der Mitte, unter der Erde findet man dort ein Verkaufsareal wo man alle möglichen Artikel auch Computer Ausrüstung erhäelt. Um den Counnaught place findet man Shopping Areale, Bazare und Märkte.

    Nach einigen Tagen verlies ich Delhi richtung Pushkar was etwa eine Nacht im Zug dauert. Pushkar befindet sich nicht weit von Ajmer, eine grosse Stadt im nordosten Rajasthans. Pushkar ist bekannt fuer den See, in dem der einzige Tempel der Brahma geweiht ist, drumherum liegt der schoene Ort. Im Ort springen die Affen ueber die Strassen und Plätze, auch Kühe sind unterwegs, Unmengen von Tauben, ja sogar Schweine, etwas auserhaln auch Kamele, sowie Eisvögel und andere Wasservoegel am See. Trauriger weise war der See zu der Zeit als ich dort weilte (2009/10) ausgetrocknet, und es befanden sich nur einige Pfützen dort, einige kleine Reservoirs sind auch fuer die Pilger dort. Pushkar ist ein Veg only Ort, heisst man bekommt keine Fleischgerichte und auch keinen Alkohol. Im Oktober findet die beruehmte Pushkar fair statt, Indiens groesster Kamel und Viehmarkt. Ich habe mir den noch nie gegeben weil mir die million Menschen zuviel sind die dort zusammenkommen. Während der Pushkar fair steigen die Hotelpreise stark an.
    Man findet im Bazar fast alles was man benötigt, von Gemüse bis zur Internetstation, Souveniers, Kunst, Restaurants, Kamelritte, sogar einen kleinen iatlienischen Kaffee und mehr. Nach zwei Wochen verlies ich Pushkar udn verbrachte zwei Tage im Bus und Zug Richtung Sueden.

    Om beach, nicht weit von Gokarna, war das Ziel, ein schoener Streifen Strand der aus 2 Buchten besteht die in der Mitte durch einen Felsvorsprung getrennt sind, was dem Om Zeichen aehnlich sieht. Om Beach ist während der Saison (etwa von Dez - Feb) voll mit Touris und nur wenn man Glueck hat findet man noch einen Platz ind en einfachen Hütten, je weiter man am Strand vom Parkplatz aus geht dest eher findet man einen Platz. Am Strand stehen jedoch keine Liegestuehle oder Schirme und frueh morgens ist der Strand leer. Tagsueber kann man Boote zu den benachbarten Straenden Paradise und Half Moon beach nehmen, die aber auch zu Fuss erreichbar sind, nach etwa einer Stunde von Om beach erreicht man den entferntesten Strand - Paradise beach. Om beach ist/war ein excellenter Ort um Eisvoegle zu beobachten, vor 10 Jahren war das noch besser moeglich, zuletzt konnte ich nur mehr den Graufischer beobachten, vor 10 Jahren zaehlte ich noch 3 Arten. Der Graufischer fliegt auch mit dem Partner zur Nahrungssuche an die felsigen Kuestenabschnitte, dort stehen sie dann am Himmel um gleich in die See zu schiessen, aeuserst beeindruckende Vögel.

    Der nächste Ort war Hampi (Galerie) wohin wir gemeinsam im Bus reisten, von Gokarna aus, auch eine Hindu Pilgerstätte, in gehweite von Om beach.
    Hampi war einst ein riesige, prosperierende Stadt mit 500 000 Einwohnern und die Hauptstadt Südindiens zu seiner Zeit ca im 15. Jh. Man findet dort heute noch beeindruckende Tempel, Stadtmauern, die Reste dreier Bazare, alles verstreut über einige Quadratkilometer liegend zwischen ebenso verstreut liegender Felsen und Hügeln. Man kann sich fuer manche Areale auch Fahrräder mieten, unbedingt besichtigen solte man das Königinnen Bad, die Elephanten Ställe -sehr beeindruckend, und das alte oeffentliche Bad, auch eine faszinierende Anlage. Auf den Huegeln befinden sich zum Teil auch Tempelanlagen, die besonders am Abend zu Sonnenuntergang einladen. Tagsueber wird es in Hampi sehr heiss, und man sollte sich fuer den Weg Fluessigkeit mitnehmen, mancherorts werden auch Kokosnuesse verkauft, deren inneres man trinken kann-sehr empfehlenswert. Fuer die Besichtigung der Elephanten Staelle muss man heute 500 Rupien bezahlen, wie auch fuer andere Sehenswuerdigkeiten wie das Taj Mahal, oder die Tempel von Kajhurao.
    Im Ort Hampi, der zwischen den Ruinenfeldern liegt, findet man die mehr oder weniger einfachen Unterkuenfte, dort sind auch Affen (die sind ueberall unterwegs...), Ziegen und Kuehe unterwegs.
    Auf den Hügeln um Hampi sollte man von Locals keine angebotenen Lebensmittel, etwa Kekse oder Kuchen annehmen, nur bei den Seghenswuerdigkeiten selbst kann man es tun, besonders aber nicht zur zeit des Sonnenuntergangs, mittlerweile sind zu dieser zeit auf den wichtigsten Arealen auch Polizisten unterwegs um Kleinkriminelle fern zu halten. Nach Sonnenuntergang, den man nicht versaeumen sollte, wird man aufgefordert die Huegel zu verlassen.
    Den kleinen mit Felsen besetzten Fluss hinunter kann man gute Wanderungen unternehmen, in den Felsen herumklettern wo man immer wieder auf Tempelreste oder Felsgravuren stösst. Wenn man Glück hat kann man auch den Wiedehopf, einen toll gezeichneten Vogel beobachten.

    Nach etwa 2 Wochen, was eine gute Zeit ist um sich in Hampi umzusehen, sind wir mit dem Zug nach
Goa (Galerie) , Nordgoa, aufgebrochen. Nicht weit von der relativ grossen Stadt Mapusa (wird Mapsa ausgesprochen) von wo man zu den bekannten Straenden Anjuna, Vagator, und die weniger bekannten, doch mittlerweile auch sehr bevoelkerten Strände, Morjim, Mandrem und im Norden Arambol, die alle einen Besuch wert sind, kommt. Die Parties in Goa sind ja bekannt und nicht umsonst, unter Plamen tanzen hat seinen eigenen Reiz. Hier traf ich alte Freunde und besuchte meine versteckten und mittlerweile immer weniger versteckten Plätzchen. Chapora, (infos) ein kleiner verrückter Ort, den ich auch fuer seine Fruchtsäfte ua sehr schaetze, eine Freak Absteige und auch einen Besuch wert. Wäehrend des Monsoons 2006 waren dort praktisch keine Touris, und der Monsoon eine Erfahrung für sich, die Regenmengen gigantisch die da vom Himmel kommen.
    Bei Chapora am Hügel findet man auch das gleichnamige alte Fort der Portugiesen auch einen Besuch, gerade bei Sonnenuntergang, wert.
    Am Hügel von Anjuna kann man Ende der Monsoon Saison den schönen Monarch Schmetterling beobachten. Was etwas wehmütig macht bezüglich der Parties ist, dass sie die letzten Jahre nur mehr bis 22.00 h Musik spielen...einst spielten sie die Nächte und Tage durch. Party Locationes sind Hilltop, White rock, Disco valley, Dragon house und andere, Infos dazu erhält man per Mundpropaganda oder Flyers.
    Die Greifvögel die man ueblicherweise in Goa zu Gesicht bekommt sind Milane, meistens Schwarzmilane, Rotmilane und Brahmin kites, ich konnte zuletzt auch einmal in der Bucht von Chapora einen Fischadler beobachten, andere Vögel sind Möwen, Specht, Eisvogel, Pfau, Pirol, kleine Eulen, Grauer Nashornvogel und andere, mehr dazu in meine Naturbeobachtungen.
    Ich bin dann in Goa fuer mehr als einen Monat haengen geblieben und brach hernach gegen Mumbay, vormals Bombai auf. Nach Mumbai fahren täglich Zuege und Busse, Tickets im Vorraus kaufen. Die Busse von Mapsa und die Züge fahren von Thivim oder im Norden Goas von Pernem.

Indien 1999/2000 mit dem Fahrrad

Reiseroute: Delhi - Mc Leod Ganj - Manali - Parvati valley - Haridwar - Rishikesh - Badrinath - Gwaldam - Kausani - Almora - Raniketh - Ramnagar /Corbett nat park - Delhi - Varanasi - Bodh Gaya - Delhi - Goa

Ausrüstung: mein Mountain bike, nicht das teuerste doch ein sehr gutes, Schlafsack, kleines Zelt, Ersatzteile, Wasserflasche, Erste Hilfe, Gewand.

    Begann meine Reise in Delhi (infos dazu siehe oben) von dort ging es mit dem Bus weiter, das Rad am Dach, nach Mc Leod Ganj (Karte), einer schön gelegenen Hill station an den Ausläufern des Himalaya, von wo aus man gut Trekken kann, ich hab von dort nie einen gemacht, nur Wanderungen in die Umgebung von Mc Leod Ganj. Der Ort ist auch bekannt für die tibetische Gemeinde die sich dort, nach der Flucht aus Tibet, niederlassen konnte. Auch der Dalai Lama hat dort seine Residenz. Im Ort befinden sich Klosteranlagen mit Gebetsmühlen, Meditationszentren, Schulen, Gschäfte, Hotels und Guest Häuser. Buddhismus links
    Bergseitig findet man oberhalb von Mc Leod Ganj im Wald das Vipassana Centrum und Tushitas (Bud.-Kloster mit Stupas und Bibliothek) karte des Areals.
    In der Umgebung des Ortes findet man kleine schoen gelegene Doerfer, einst ruhig und abgelegen, heute zum Teil geschaeftig und uberlaufen mit indischen und westlichen Touris wie zb Dharamkot und Bhagsu (auch Bagsunath), beide in gehweite von Mc Leod Ganj. Die Waelder oberhalb des Ortes bestehen aus Rododendron und Deodar (Himalaya Zeder) und man findet auch bud. Kultplaetze mit Gebetsfahnen im Wald.
    In Bhagsu gibt es ein traditionelles oeffntliches kleines Bad und am Fluss hinter dem Bad findet man einen Wasserfall. Die Gegend eignet sich bestens zum Wandern und Trekken, wobei beim Trekken oft kleine Pferde das Gepaeck tragen.

    Nach etwas zwei Wochen fuhr ich mit dem Bus weiter ins Kullu Tal richtung Manali, das Rad wieder am Busdach. Von Manali aus begann ich meine Radtour das Kullu Tal hinunter nach Bunthar, von wo aus das Parvati Tal in östlicher Richtung abzweigt. Ich nahm die alte Strasse von Manali links des Flusses(flussab gesehen), eine wunderschöne Strecke, durch alte ursprüngliche Dörfer und am Rande von Feldern bis ich bei Bunthar ins bekannte Parvati valley, (mehr infos dazu, Galerie) abzweigte. Die gesamte Strecke von Manali hinunter nach Bunthar und das Parvati Tal hinauf bis ans Ende der Strasse bei Birshani benötigt man etwa 2 Tage, nicht viel doch für den Anfang recht schön. Auf halber Strecke im Parvati Tal passiert man Kasol, das sich zu einer Absteige fuer viele Israelis und Freaks entwickelt hat. Etwa zwei kilometer nach Kasol erreicht man Manikaran wo mitten im Ort heisse Quellen an die Oberflaeche treten, auch ein Pilgerort für Hindus.
    Orte die man im oberen Parvati Tal nicht vergessen sollte und die auch einen Besuch wert sind, sind Pulga (viele Freaks dort), Kalga, Kheerganga (heisse Quelle) und Malana (Karte) das man von Jari aus, unterhalb Kasols, erreicht. Einst war die Strasse von Manikaran aufwärts nicht asphaltiert, und die Strecke eignete sich gut zum Mountain-biken, seit einigen Jahren aber ist sie asphaltiert und weniger anspruchsvoll. Im Tal gibt es seit einigen Jahren auch zwei Staudamm Projekte (neue Karte), eines am Weg nach Malana (Malana power project) und eines bei Kalga (Nakthan Staudamm),die dem Tal dort einen veränderten Charakter verleihen. Zuletzt - 2006, war das Projekt bei Jari gerade fertig und der Damm bei Nakthan in Bau, auch 2012 ist er noch immer unfertig...
    Ich habe im Internet gelesen, dass das Parvati Tal gefährlich sein soll, nach meiner Einschätzung und Erfahrung kann ich sagen, dass es das nicht ist, solange man sich nicht mit zwielichtigen Gstalten einlässt, Trekkt ohne Guide, oder Drogen am falschen Ort, zur falschen Zeit und mit den verkehrten Leuten nimmt. Viele reisen in Tal um eine gute Tüte Charas zu rauchen, was leicht möglich ist, viele Einheimische verkaufen Haschish zur Erntezeit, von September- Oktober, im Süden Indiens erhält man dagegen Ganja/Marihuana.

    Ich fuhr mit dem Bus nach Haridwar, "das Tor zu den Göttern" mit einem beeindruckendem Areal am Fluss, den Ghats welche im Normalfall tagsüber total bevölkert sind, früh morgens ist die Stimmung dort auf den Marmorstiegen toll. Von dort fuhr ich dann mit dem Rad nach Rishikesh (map), etwa 25 km, wo der Ganges aus dem Himalaya kommt und seine ertsen sanften Kurven macht, hier kann man auch Raften, an mancher Sandbank stehen Zeltlager. Rishikesh ist ein sehr bekannter Pilgerort für Hindus und Touristen welche an den unterschiedlichsten Yoga und Meditationskursen teil nehmen, man findet dort auch viele Ashrams und es ist ein guter Ort um am Fluss die indischen Traditionen zu beobachten, man kann Sadhus, die indischen heiligen (und manche auch weniger heilig....), beobachten und vielleicht findet man dort auch seinen Guru, wie die Beatles. Ich mag die Atmosphere am Fluss, man kann hier auch im Ganges schwimmen einige hundert meter oberhalb von Laxman Jula, doch sollte man dabei unbedingt die indischen Gefühle respektieren, nicht nackt baden. Affen bevölkern auch die Gegend und klettern an der Brücke herum.

    Nach einigen Tagen in Rishikesh begann ich endgültig meine Tour in den Himalaya, ich radelte den Ganges hinauf, was viel Inder zu fuss tun, ein art Walfahrt, in Hindi Yatra genannt, fuer viele Sadhus und Hindus im allgemeinen die Strecke schlechthin, die Gegend wird auch Dev Bumi, "Das Land der Götter" genannt. Ich radelte also im Land der Goetter, was keine Übertreibung ist, das beste was ich je gemacht. Von Rishikesh aus erreicht man die Panch Kedars (5 Kedars), die 5 Quellflüsse des Ganges und alle berühmte Pilgerstädten für Hindus, ich wählte Badrinath (3096m) zu meiner Zieldestination bergauf. Für Tage radelte ich nur mehr bergauf, eine starke Übung.

    Es folgen die Orte in chronologischer Reihenfolge an denen ich nächtigte, immer einen Tagestrip auseinander - Devaprayag, Rudraprayag, Karnaprayag, Pipalkoti, Joshimat, (Bild über Joshimat aufgenommen, im Hintergrund drei 7000der) Badrinath (3096m), ganze Strecke mit km, die Guest Häuser werden (oder wurden) vom Staat unterhalten, die Institution heisst"Garhwal Mandal Vikas Nigam" (GMVN), ich war in der Nebensaison dort -ende November und immer alleine im Dormitori, und es kam auch billiger, in der Hauptsaison ist es teurer. Auf der Strecke zwischen Srinagar und Rudraprayag konnte ich auf der anderen Seite des Flusses Bartgeier beobachten, auch bei Mc Leod Ganj einst.
    Ich erreichte nach wenigen Tagen Badrinath von Joshimat aus 25 km steil bergauf, übernacht schlief ich auf den von heissen Quellen gewärmten Steinplatten im Ort und am naechsten Tag radelte ich bergab zurück nach Joshimat. Die folgenden Tage fuhr ich nur mehr bergab, ein Genuss, bis ich nach Gwaldam(Karte) abbog, wieder mit einer tollen Aussicht auf die höchsten Berge Indiens, den Nanda Devi(7820m) fweiter nach Kausani von wo man eine Traumsicht auf die Trishul range ( Karte meines Trekks beim Trishul 2006). Die nächsten Orte in der Kumaon Region waren Almora eine schöne Stadt und Hillstation mit Universitaet, wo ich mich öfter mal aufhielt, Raniketh (1829m), Ramnagar beim Corbett National park und von den Bergen mit dem Rad zurück nach Delhi (3 Tage im Falchland) alles per Rad. Bild vom Willkommen Schild der Polizei bei der Einfahrt nach Delhi.

Galerie der Tour, Karte der Radstrecke


Es folgen Orte in Indien die ich besucht habe doch nicht mehr in eine Geschichte einbauen kann, zu lange her, alphabetisch gereiht.

Bimbhetka: Welt Kultur Erbe, Höhlen mit Hoehlenmalerei, wobei die aeltesten 15000 jahre alt sind, in den Farben weiss, rot uns schwarz, zeigen Tierabbildungen, Jäger und Symbole. Ein oder zwei Stunden von Bhopal per Bus.

Bodh Gaya: Mahabodhi Temple Komplex (Bild) - Welt Kultur Erbe, der Ort wo Buddha erleuchtet wurde. Ich hielt mich dort waehrend der Vortraege des Dalai Lama ueber die Jahrtausendwende auf, eine sehr interessante und intensive Zeit. Die Vorträge wurden in einige Sprachen simultan übersetzt und die Menschen konnte uber Radiogeräte die Ubersetzungen höhren, wir sassen alle untger einem grossen Bambus Zelt, we wurde Tee ausgeschenkt und die Zeremonien und Vortraege waren aeusserst interessant. Viele Exiltibeter reisen jeden Winter ins Flachland um dort in Bodh Gaya den Vortragen des Dalai Lama beizuwohnen. Bodh Gaya ist kein grosser Ort nur ein kleines Dorf mit dem Tempel Komplex, welcher normalerweise von den Buddhisten zu gewissen Tageszeiten im uhrzeigersinn umrundet wird, daneben befindet sich eine eingefasster Teich mit einer Buddhastatue in der Mitte, m teich wachsen Seerosen und schwimmen Fische, ein guter Ort um sich zu entspannen. Im Ort befinden sich viele Hostels der verschiedenen Laender. Ich blieb im Burmese vihar eines der bekannteren dort, mit Zimmern und Dormitories.

Chaukori: am Weg zur Trishul Rangeverweilte ich für wenige Tage in Chaukori, ein traumhaftes Plätzchen mit toller Sicht auf die höchsten Berge Indiens, traf dort eine indische Grossfamilie, freundeten uns an und frühstückten gemeinsam... ich erkundete die Gegedn wobei ich auch eine Schlangenadlerart beobachten konnet und entdeckte dabei auch ein ganz spezielles Plätzchen wo ich mal wohnen könnte, hab auch nachgefragt doch nicht ganz einfach die Geschichte.

Ellora: Welt Kultur Erbe, die beruehmten Tempel Hoehlen nicht weit von der Stadt Aurangabad einige hundert kilometer nordoestlich von Mumbay, grossartige Tempel hoehlen aus dem Fels gehauen. Dort befindet sich auch der weltgroesste Monolith.

Jaipur: auch Pink city genannt, wegen der vielen hellblauen Häusern, die Hauptstadt Rajasthans und ein Zentrum fuer den Handel und den Schliff von Edelsteinen.

Jaisalmer: nicht weit von der pakistanischen Grenze in Rajasthan, tront auf einem Hügel das grosse Fort, erinnert an 1001 Nacht.

Mahabalipuram: Welt Kultur Erbe, die 5 Pagoden, 2-3 Busstunden suedlich von Madras/Chennai in Tamil Nadu. Mahabalipuram hat sich ueber die Jahre zu einem quirligen, ja fast ueberlaufenem, Ort entwickelt. In den Felsen und Hügeln der Umgebung findet man Höhlen und Tempel, suedlich des Ortes sind die 5 Pagoden, eine art Prototyp der suedindischen Tempelbauweise.

Mumbai vormals Bombay, oft besucht 90er bis 2012, ein Moloch von Stadt, doch mit unterschiedlichsten Vierteln, von Bollywood, ueber die Gegend um das Taj Hotel, wo ich meist im Salvation Army Guest house (Red Shield guest house) abstieg, über Slums und einfache Gegenden bis hin zum Strand Boulevard, einige Viertel sind extrem dreckig andere wieder gepflegter, dazwischen gibt es alles. In den Strassen bewegt sich alles abgesehen von Fahrrad-rikshas, mancherorts scheinen Kühe die Müllabfuhr zu ersetzen, und dementsprechend geht es auch zu, fuer unsereins oft unvorstellbar wie hier ein Weiterkommen moeglich sein soll. Schoen war das Museum nicht weit vom Taj Hotel, dort kann man sich Kunst aus der Mogulzeit und anderes Kunsthistorisches ansehen, imposant ist das India Gate am Pier, und interessant sind die Gebaeude aus der Kolonialzeit, darunter auch der Churchgate Bahnhof- der jetzt Chatrapathi Shivaji Terminal heisst, und andere Gebäede um die grossen parkaehnlichen Rasenflächen(Maidan) auf denen Cricket gespielt wird.
    Lange halte ich mich nie auf in Mumbay, maximal 3 Tage, meist gehts von hier weiter nach Goa in den Süden, mit dem Bus nach Mapusa oder Zug nach Thivim, beide in Goa, dauer der Fahrt von Mumbay etwa 9 -12 Stunden.

Ooty: in work

Parvati valley: mehr Infos hier

Sanchi: Welt Kultur Erbe, speziell geformte Stupas auf einem Huegel, mit wunderschoen gravierten Torboegen, die Stupas in unterschiedlichen groessen, die reste von Kloestern und ein Wassertank.

Spiti: Grenzregion zu China die sich bereits am tibetischen Hochplateau befindet. Man erreicht Spiti von Manali aus über den Rothang Pass (3955m) und weiter über den Kunzom Pass (Kunzom La) oder von Shimla aus ueber Rekong Peo/Kalpa im Süden Spitis. Die Hauptstadt Spitis ist Kaza (Kaja) eine kleine Stadt mit einem kleinen tibetischen Markt. Bevor ich nach Spiti reiste fuhr ich nach Keylong, ein liebliches Dorf an den Hängen des Himalaya, auch schon im Regenschatten gelegen, dort traf ich einen Lama Tashi der mich in seinem Jeep nach Spiti mitnahm, in einen Ort namens Rangarik/auch Munselling, wenige Kilometer noerdlich von Kaza. Ein kleines Dorf mit einem Schulcampus, Dorms für die Schüler, und Sportplatz.
    Das Tal ist bei Rangarik (auch Munselling genannt) wenige Kilometer weit und landschaftlich sehr reizvoll, wenn auch ohne Vegitation, hier unternahm ich einige Wanderungen bei denen ich auch Gebetssteine von den Mauern sammelte um sie dann im Zimmer abzulegen. Im Flusse entdeckte ich einen kleinen Fisch in den Flachwasserbereichen am Ufer.
    In Rangarik stehen einige kleine Stupas und 15 km weiter steht die bekannte Ki-Gompa wohin mich Lama Tashi auf einen Besuch mitnahm, sehr interessant und beeindruckender Ort, ich durfte gemeinsam mit den Lamas essen.
    Spiti liegt im Regenschatten ,daher gibt es fast keine Vegetation, nur am Fluss wachsen Akeleien, Knabenkräuter, Weiden und andere interessante Gewächse. Die farbenreichen Fels und Schotterformationen sind sehr beeindruckend, Spiti karte

Trishul trekking: mehr dazu hier

Varanasi /Benares: Die grosse und berühmte heilige Stadt am Ganges, eine der ältesten permanent bewohnten Orte auf Erden, seit ca 3000 Jahren. Man kann am Fluss entlang auf den Ghats -den Stufen zum Fluss, schöne Wanderungen unternehmenn, jeder mit einem eigenen an die Wände gemalten Namen, an zwei Ghats werden die Toten verbrannt, hier ist fotografieren verboten. An den anderen Ghats kann man die Menschen beobachten in unterschiedlichste Tätigkeiten vertieft. Viele machen Puja- Rituale, an manchen wird Wäsche im Fluss gewaschen, an anderen Ghats wird halb in den Fluss getaucht gebetet, wieder woanders hängt Waesche zum Trocknen, dann wieder Boote am Ufer, ich machte fast jeden Tag einen Ausflug alleine oder mit Freunden im Ruderboot. Landseitig findet man die faszinierende Altstadt, enge Gassen, Märkte und Geschäfte in denen man Stoffe, Schmuck, Parfum, Souvenirs, Gewürze, Nahrungsmittel und vieles mehr bekommt, Je mehr man sich in die Stadt hinein bewegt umso neuzeitlicher wird sie, unglaublich bevoelkerte Strassen mit allem was faehrt. Varanasi ist unbedingt einen Besuch wert, gerade die Altstadt und der Bereich am Fluss, -sehr empfehlenswert, einst konnte man hier in Fluss auch Flussdelphine beobachten, Galerie


Sicherheit: Indien ist im grossen betrachtet ein recht sicheres Land, in Anbetracht der pyhysischen Unversehrtheit, niemand wird dich anrühren, das Land wird auch "State of mind" genannt. Frauen in knapper Kleidung koennen jedoch eine spezielle Attraktion für Einheimische darstellen und sind dann auch nicht vor Begrapschung sicher, also Bekleidung an den Landesstil anpassen.
    In Zügen aud Reisen muss man auf sein Gepaeck aufpassen, Diebe sind auf manchen Strecken ein Problem, so aud der Strecke Delhi-Varanasi und Delhi-Agra, am besten die Taschen im Zug anketten so wie es die Einheimischen tun.
    Die Stadt Agra (Taj Mahal und Rotes Fort) ist eine Ausnahme in Bezug auf Sicherheit und vielleicht die einzige, ich habe Geschichten gelesen und gehoert in denen Touris vergiftet wurden und im Krankenhaus landeten, also dort nichts von zwielichtigen Figuren annehmen.
    Die indischen Verkäufer machen ihr grosse Geschaeft mit den Touris durch ueberzogene Preise und Verhandeln ist dabei Voraussetzung, die Inder haben ein gutes Gefühl dafür wer Neuling und Greenhorn ist und wer nicht, und so machen sie ihren Gewinn, mir macht das Handeln immer Spass und man sollte es mit einer gewissen Leichtigkeit angehen, auch sollte man sich ueberlegen wieviel man fuer ein Produkt ausgeben will, in manchen Faellen verlangen die Verkaeufer einige hundert Prozent vom ueblichen Verkauspreis bei Touris, man sollte die Sache nicht zu ersnt angehen und sich auch nicht anmerken lassen wenn man etwas unbedingt haben will, es kann auch helfen wenn man vortaeuscht die Verhandlungen abzubrechen.
    Kritische Gebiete bezüglich Sicherheit sind Kashmir -Seperatistenbewegung und immer wieder Militärposten, und Bihar einer der ärmsten Staaten Indiens wo man sich in der Hauptstadt -Gaya abends und nachts nicht in den Strassen aufhalten sollte es sind schon Raubueberfaelle vorgekommen.
    Zur aktuellen Sicherheitssituation in Restaurants, Webstations (Verkehr etc) hier meine
Black und Whitelists diverser Plaetzchen mit und ohne Ueberwachungskameras, geht mir aufn Keks der Ueberwachungs und Kontrollcirkus !

Gesundheit: Ich war schon Jahre in Indien doch ausser Verdauungsprobleme fuer ein paar Tage hatte ich noch nichts. Doch die Gesundheit kann in manchen Regionen zum Problem werden, Wasser sollte man nie aus der Leitung trinken, nur aus Flaschen, oder gefiltertes Wasser, frisch geoeffnete Kokosnüsse von der Strasse sind kein Problem ja sogar sehr gesund, zuerst trinken, dann das Fruchtfleisch essen -sehr zu empfehlen.     In Varanasi hab ich manchmal von Nahrungsmittelinfektionen gehoehrt, gutes Zeichen fuer gutes Essen ist es wenn sich dort viele Leute aufhalten, Touris oder Locals, die gut besuchten sollten kein Problem sein. Auch nur frisch geschaelte Früchte esssen, wenn ueberhaupt, wenn man von der Strasse isst immer vorher schauen ob es sauber abgeht, sind Fliegen da etc
    In manchen ueberfuellten und dreckigen Strassen hielt ich mir ein Stoffstueck vor Mund und Nase zwecks filterung, es kann sich dort alles bewegen, von Kuehen ueber Rikshawas, Mopeds, Autos und Laster.

Klima: Alle Klimazonen von Eis und Gebirgsklima im Himalaya, -kalte Winter warme Sommer, Wuestenklima im norwesten, subtropisches im Zentrum und Norden bis tropisches Klima im Sueden. Wichtiger Faktor in Indien ist der Monsoon welcher von Juni (einst sogar Punktgenau startete doch derzeit wegen der Klimaaenderung immer frueher beginnt) bis September statt findet. In dieer Zeit fallen rieseige Regenmengen, ich habe ihn 2006 erlebt und es war gigantisch, es bildeten sich ueberall Baeche und Rinnsaaale, in manchen Regieonen kann es auch zu starken Ueberschwemmungen kommen.
    Zum Trekken sind die besten Monate Oktober und November, je mehr man in den Regenschatten kommt dest weniger Vegetation findet man.
    In den subtropischen Zonen kannes im Winter nachts auch recht kalt werden, ja manche Naechte sogar frieren wie es auch hin und wieder in Delhi geschieht.

Karten von Indien